Arbeitsrechtlicher Jahresrückblick 2025: Rechtsprechung heute, Herausforderungen morgen – Teil II
In der vergangenen Folge haben wir zentrale arbeitsrechtliche Entscheidungen des Jahres 2025 beleuchtet. In dieser Episode setzen wir unseren Jahresrückblick fort und widmen uns drei weiteren Themen, deren Auswirkungen Unternehmen auch im Jahr 2026 weiter begleiten werden.
Zum Einstieg geht es um die Tarifautonomie und einen offenen Konflikt zwischen Bundesarbeitsgericht und Bundesverfassungsgericht. Wie weit reicht der Schutz der Tarifautonomie wirklich? Wann dürfen Gerichte tarifliche Regelungen unmittelbar kippen und wann müssen die Tarifpartei-en selbst nachbessern?
Im nächsten Abschnitt widmen wir uns neuen Vorgaben des Europäischen Gerichtshofs zur Massenentlassungsanzeige. Können Formfehler nachträglich geheilt werden oder sind Kündigungen dann endgültig unwirksam? Und warum bleibt die Massenentlassungsanzeige auch 2026 ein rechtliches Hochrisikothema, bei dem schon kleine Fehler erhebliche Kosten verursachen können?
Abschließend geht es um eine für viele Unternehmen hochrelevante Entscheidung zu virtuellen Aktienoptionen. Wann haben virtuelle Optionen Entgeltcharakter? Was bedeutet „verdient“ im Zusammenhang mit Vesting-Zeiträumen? Und warum können automatische Verfallklauseln künftig unwirksam sein – mit unmittelbaren Folgen für Incentive-Programme, Fachkräftebindung und Employer Branding?
